Meine Labels zum einnähen

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Das sich so viele für meine Labels interessieren hätte ich nicht gedacht. Deswegen wollte ich Euch eine kurze – oder lange – Anleitung zu diesem Thema schreiben.

Bereits vor etwa einem Jahr habe ich ähnliche Label auf DaWanda verkauft. Diese waren allerdings direkt zum aufbügeln. Da diese Rund waren, mussten diese Label mit dem Plotter geschnitten werden.

In dieser Variante geht es allerdings um die Label, die man einnähen und OHNE Plotter erstellen kann. ☺

Für diese Anleitung habe ich eine neue bedruckbare Folie für den Tintenstrahldrucker probiert.

Material:

– Bedruckbar Bügelfolie z.B. hier oder bei Media Markt,eBay,oder oder oder.
– Den passenden Drucker  (Bei Inkjetfolie = Inkjetdrucker! Logisch, oder? )
– Baumwollstoff
– Rollschneider z.B. hier
– Lineal
– Schneidematte z.B. von hier! Hier reicht eine kleine Variante. 🙂
– Schere
– Vliesofix z.B. von hier.
– Backpapier
– Update: Wie ich das ganze mit der Plotter Software gemacht habe könnt Ihr hier nachlesen: http://blogohnenamen.de/vdiy-labels-zum-einnaehen-erstellen/

Wir fangen an:

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Erstellt Euch am Pc das Design der Labels. Das ganze funktioniert zum Beispiel gut mit der kostenlosen Software „Open Office„. Achtet darauf, dass Ihr zu der Linken und der Rechten Seite ausreichen Platz habt. Das ist wichtig, damit nachher das komplette Design sichtbar ist. Andernfalls kann es passieren,  dass Ihr einen Teil des Designs auf Eurem Labels einnäht/einnähen müsst.

Ich hab das ganze in der Plotter Software „Silhouette Studio“ gemacht. Da ich einfach so sehr an diese Software gewöhnt bin, ging es für mich einfacher.

Die Software könnt Ihr in der kostenlosen Version hier herunterladen: *** KLICK MICH*** 

Dateien kann man hier kaufen: *** KLICK MICH ***

Um die Dateien bzw. die Grafiken vernünftig verarbeiten zu können, solltet Ihr Euch die Software (siehe oben) herunterladen. 🙂

2015-03-24_10h35_24

Druckt das ganze anschließend auf ein normales Papier. Hier könnt Ihr prüfen, ob Euch die Größe, Farbe, Schriftart usw. zusagt. Falls nicht, dann könnt Ihr jetzt verbessern.

Lest auf jeden Fall in der Anleitung der Folie nach, welche Seite Ihr bedrucken lassen müsst (bei einigen Folien ist die „Rückseite“ nämlich nicht gekennzeichnet).

Habt Ihr alles auf der Folie ausgedruckt? Dann legt das ganze an die Seite und lasst das ganzen eine halbe bis dreiviertel Stunde trocknen. Auch wenn es jetzt schon trocken aussieht, kann es immer noch passieren, dass etwas verschmiert.

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In der Zeit könnt Ihr den Baumwollstoff und das Vliesofix zuschneiden. Bügelt den Baumwollstoff schön glatt.

Wer möchte, der kann jetzt schon das Vliesofix aufbügeln. Aber: Lasst das Papier des Vliesofix auf jeden Fall noch kleben!

Noch eine Anmerkung: Wenn ihr auf einen dunkleren Stoff bügeln möchtet, dann schaut ob die Bügelfolie für Helle oder für dunkle Textilien gedacht ist. Am besten testet Ihr das ganze im Zweifelsfall an einem Rest aus. Wenn Ihr versucht mit einer Folie für helle Textilien auf einen dunklen Stoff zu bügeln, dann kommt meistens das gedruckte nicht zur Geltung.
Auf dem dunklen Stoff habe ich hier die Folie von Pearl verwendet. Lest hier alles weitere zu dieser Folie. *** KLICK MICH ***

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So kann das ganze nämlich auch so aussehen(siehe Bild unten),wenn sich die Folie nicht selbst entgittert. Bei mir lag es nun daran, dass es eine Bügelfolie für dunkle Textilien gewesen ist. Diese Folien verfügen über eine Art „Blocker“. Das heißt, dass diese Folien eine zusätzliche Schicht besitzen, damit auf dunklen Textilien das Motiv zur Geltung kommt. Hätte diese Folie so etwas nicht, dann würde das Bügelbild in dem dunklen Stoff untergehen.

Das ganze würde ich jetzt nicht mit einem Plotter schneiden. Es ist wesentlich zeitsparender,wenn man das DIN A4 Blatt im ganzen aufbügelt.

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Dementsprechend habe ich mich für einen weißen Baumwollstoff entschieden.

Folie mit der bedruckten Seite auf den Stoff legen,Backpapier drüber, bügeln.

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Nun eigentlich nicht bügeln sondern mehr „pressen“. Möglichst gleichmäßig. 🙂

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Ich hab das ganze anschließend noch einmal umgedreht und von der anderen Seite gebügelt. Bitte das Backpapier dazwischen  nicht vergessen.

Das ganze sollte ein wenig abkühlen, damit der Kleber ein bisschen Zeit hat, sich mit dem Stoff zu verbinden.

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Jetzt könnt Ihr die einzelnen Label ganz einfach mit einer Schere, einem Lineal und einem Cutter oder einem Schneidebrett ausschneiden.
Die Trägerfolie des Vliesofix könnt Ihr nun ebenfalls entfernen. 🙂

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Fertig sind die eigenen Labels.

RECHTS: Bügelfolie für den Inkjetdrucker (Die hat sich nicht selbst entgittert). LINKS: Bügelfolie für den Laserdrucker. (Die hat sich selbst entgittert).

 Update zu Haltbarkeit:

Verschiedene Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Haltbarkeit der Labels. Ich wurde jetzt oft gefragt, ob die Labels nicht an den Schnittkanten ausfransen.

Für gewöhnlich tun die Labels das nicht. Dies und auch, ob die Farbe der Labels ausbleicht, hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

-> Die Folie, die benutzt. Hier gibt es (leider) sehr viele unterschiedliche Qualitäten.
Wer wirklich etwas von langer Dauer haben möchte, der sollte auf eine bedruckbare Folie von Poli-Tape zurück greifen. Die Folie von Poli-Tape ist eine bedruckbare Flexfolie und somit wesentlich dicker. Die Folie von Poli-Tape wird aufgebügelt,bei vielen anderen (nicht bei allen) Folien ist es so, dass sie (mehr) in den Stoff eingebügelt werden.

Die Folie, die ich von Poli-Tape kenne, wird mit einer zusätzlichen Transferfolie geliefert.Diese Transferfolie (PoliTack 854)  verleiht eine hohe Temperatur-, Alterungs- und UVBeständigkeit.
Quelle: Datenblatt PoliTack 854 – Klick –

Weitere Faktoren sind folgende:

-> Wie gut Ihr das ganze aufbügelt,
-> Ob Ihr Euch an die Anleitung des Folienherstellers haltet,
-> Ob Ihr Euch an die Waschanleitung des Herstellers haltet.

Hier noch ein Bild, von meinen Labels. Da wurden sie 12x gewaschen: 11083903_1561667190772966_2765987177288576683_n

 

Oben seht Ihr die Labels, die mit der Folie aus dem Action gemacht worden sind.
Unten die, die mit der Folie von Pearl gemacht worden sind.

Aus einem DIN A4 Blatt habe ich 40 Labels bekommen. Meine waren zudem auch noch etwas größer als üblich, damit meine Motive besser zur Geltung kommen.

Da eine ganze Menge fragen, wie man das ganze mit der Plottersoftware macht – Soll ich Euch eine extra Anleitung schreiben? Also für die,die die noch nie mit der Plottersoftware gearbeitet haben?

Update: Eine Videoanleitung findet Ihr hier!

Mögt Ihr mir Eure Labels mal zeigen? Dann tut Ihr das am besten auf meiner Facebook Seite 🙂

♡Lich – Anja

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Kommentare (10) Schreibe einen Kommentar

  1. Wo ist denn schon wieder mein verdammter Like Daumen? 😉 Das ist so toll, das muss man liken. 😀

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  2. vielen Dank für die tolle Beschreibung zum Labels selber erstellen.
    Spitze was du dir für Mühe gibst. Tausend Dank

    Antworten

  3. Super verständliche Erklärung! Ich hatte bisher schon mehrere Folien für andere Projekte ausprobiert und die Qualitätsunterschiede auch feststellen müssen. Aber ich dachte das liegt an mir 🙁
    Die Idee mit den Labeln ist aber einfach und genial. Die Software werde ich demnächst mal ausprobieren und wenn ich damit zurecht komme, mache ich mir auch selber die Label.
    Vielen lieben Dank für deine tolle Beschreibung!

    LG kermine
    von kermine-handmade.de

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  4. Wie geil ist das denn!
    Erstmal muss ich Dir ein großes Kompliment aussprechen. Deine Anleitungen sind super verständlich und diese extra Tipps (Foliennummer exakte Angabe etc.) … WAHNSINN.

    Du hast definitiv einen neuen „Follower“ weil genau als Anfänger, man so eine Art Handbuch und Tipps und Tricks braucht.

    Mega… wirklich!

    Ganz liebe Grüße
    Bella Monella

    Antworten

  5. Super erklärt, Dankeschön.
    Nur warum noch extra Vlisofix unter den Baumwollstoff?
    LG

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  6. Super Anleitung, Dankeschön.
    Nur wozu noch extra Vlisofix unter den Baumwollstoff bügeln?
    LG

    Antworten

    • Damit sich das ganze später besser mit Schneidebrett in Form schneiden lässt. Außerdem kann ich das Label so auch aufbügeln und dadurch fixieren. 😉

      Antworten

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