Hundehalsbänder selbst genäht & mit reflektierender Folie aufgepeppt.

Ein genähtes Hundehalsband mit Hilfe des Plotters verzieren. Hier mit reflektierender Flexfolie & Schrägband.Eine ganze Weile stehen Hundehalsbänder bereits auf meiner To-Sew-Liste. Bisher hatte leider immer die Zeit gefehlt um so ein tolles Schmuckstück für sein Haustier zu nähen.

Da wir ohne Hund sind, musste ich mich auf kein Geschlecht oder Gewohnheiten,Namen oder ähnliches festlegen. Das Material war mehr oder weniger vorhanden. Zumindest das „Grundmaterial“. Nichts desto trotz ist viel Zeit für das Suchen der restlichen Materialen drauf gegangen. In den verschiedenen Anleitungen, die man mit der Hilfe von Google finden kann, werden die unterschiedlichsten Materialen, Techniken & Verarbeitungen gezeigt. Deswegen tat ich mich anfangs wirklich schwer, was die Auswahl anging. Letztendlich habe ich mich für Verschlüsse, D-Ringe & Schieber aus Stahl & Edelstahl entschieden. Das Material ist zwar etwas teurer, macht aber optisch einiges her. Wer solche Verschlüsse einmal in der Hand gehalten hat, der wird wissen, was an den Verschlüssen so toll ist.

Bei meinem ersten Halsband wurde ein cremefarbenes Gurtband mit Schrägband verarbeitet. Das Schrägband wurde mit reflektierender Flexfolie beplottet. Die Idee kam mir beim nähen eines Pullovers für den Knirps. 😉 Das ganze sollte zwar auffallen, aber nicht zu überladen aussehen. Ebenfalls sollten es einfach gestrickte Motive sein, die sich bei der Größe noch gut entgittern lassen. Was auch seeeehr gut funktioniert hat. 🙂

Ein genähtes Hundehalsband mit Hilfe des Plotters verzieren. Hier mit reflektierender Flexfolie & Schrägband.

Alle wichtigen Nähte wurden mit einem 3fachen Geradstich im Kreuz genäht. Das Schrägband wurde mit einem normalen Geradstich auf dem Gurtband aufgebracht. Erst sollten die Motive noch etwas kleiner, damit keine Naht darüber genäht wird. Doch der Gedanke an übergenähte Motive war gar nicht so abwegig,deswegen wurde sich kurzerhand dagegen entschieden. Gut so. ♥

Ein genähtes Hundehalsband mit Hilfe des Plotters verzieren. Hier mit reflektierender Flexfolie & Schrägband.
Reflektierende Bügelfolie z.B. Alles-für-Selbermacher

Zugegeben: Das mit dem „Kreuz“ nähen muss noch geübt werden. Das war wirklich nicht ganz so einfach. Auch wenn es sicherlich eine Übungssache ist. 🙂 Erst sollte auf die Schnallen auch noch etwas geplottet werden, aber das wäre meiner Ansicht nach zu viel des Guten gewesen.

So ein Halsband ist wirklich schnell genäht. Außerdem hat es unglaublich viel Spaß gemacht. ♥ So viel Spaß, dass direkt noch ein weiteres genäht wurde. Diesmal kam der Plotter allerdings nicht zum Einsatz, sondern die reflektierende Paspel, die bei dem Shirt von unserem Sohnemann verwendet worden ist.

Hundehalsband mit reflektierender Paspel und Webband im maritimen Stil.

Entschieden habe ich ich hier für einen maritimen Stil. Das Webband konnte Frau auf dem Stoffmarkt an dem Farbenmix Stand ergattern. Da der Hintergrund gräulich ist, passt es perfekt zu der reflektierenden Paspel. Das aufnähen war – dank Stylefix – super einfach. Ohne wäre ich vermutlich wahnsinnig geworden, denn das ganze ist schon eine ziemliche Fummelarbeit gewesen.

Hundehalsband mit reflektierender Paspel und Webband im maritimen Stil.
Reflektierende Paspel z.b. von hier

Diesmal wurde die Kordel in der Paspel gelassen. Beim nächsten mal, wird die Kordel wieder entfernt, denn so wirkt das ganze ziemlich „steif“.  Das nähen der „Kreuze“ war mit der Paspel auch nicht ganz so einfach, aber es hat doch irgendwie geklappt. 🙂

Nach den Halsbändern soll jetzt ein Geschirr genäht werden, dafür wird allerdings ein Hund gebraucht. 🙂 Mal schauen, wie das am Ende aussehen wird. Nun darf der Beitrag aber zum Creadienstag. Euch wünsche ich noch eine schöne Woche.

Liebe Grüße,
Anja

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