SnapPap-Labels zum wenden

Vor einigen Tagen waren wir auf einem Polterabend eingeladen. Wie das bei solchen Veranstaltungen – meistens – der Fall ist, haben wir viele alte Bekannte, Freunde und die Familie dort angetroffen. Viele von den Gästen sind mittlerweile selbst (zumeist frischgebackene) Eltern und entdecken grad das „Abenteuer Familie“. Besonders gefreut hat es mich natürlich, dass auch viele grad Nachwuchs erwarten. (Endlich,Endlich,Endlich)

Ich weiß nicht genau warum, aber meinem kreativen Kopf sind dann während des Polterabends schon die Sicherungen durchgebrannt und meine Gedanken konnte man in Form von Rauchwolken wahrnehmen. Zumindest mein Mann konnte das. Ihr kennt das,oder? *g*

Verschiedene Babysets wollen gut geplant sein, findet Ihr nicht? 😀 Jedenfalls kam ich irgendwann dann auf die Idee, dass man ja Mützen zum Wenden machen kann. Das ist super praktisch und macht einiges her. So wurde die erste Mütze genäht und wurde mit einem älteren Snap Pap Label unseres Zwerges versehen. Beim wenden kam dann die Überraschung: Auf der Rückseite fehlt das Motiv – was bei einer Wendemütze ja irgendwie „doof“ ist.

Aus diesem Grund hatte ich dann einen Fehlversuch von vor ein paar Wochen wieder heraus gekramt. Damals hatte ich gemeinsam mit meinem Sohn Labels gestaltet und war … nicht so richtig bei der Sache. Statt eines ausgeschnittenen Motives auf der einen Seite, war es auf beiden Seiten. Für mich war es damals absolut unbrauchbar.

Geplant waren eigentlich nur die Labels mit den Sternen, denn die Motive müssen hier schon recht einfach sein und sollten keine losen Elemente besitzen.  Durch Zufall bin ich dann gestern noch auf die neue „Mini-Motiv-Serie“ von Paul & Clara gestoßen und habe direkt zugeschlagen. Da sind nämlich wirklich viele passende Motive dabei – also absolut perfekt.

Leider lässt sich aber nicht ganz vermeiden, dass sich auf der Rückseite – durch das verriegeln der Nähte – kleine Knötchen bilden. Vermutlich muss man das einfach akzeptieren, oder hat vielleicht jemand einen Tipp, wie man das vermeiden kann? 🙂 – und Ja, der Dino guckt nach dem Wenden natürlich in die andere Richtung.

Zufrieden bin ich trotzdem mit den Labels, denn sie sind ein absoluter Hingucker, sind schnell gemacht und wieder ein tolles Projekt um seine Reste zu verwerten.

Habt noch eine schöne Woche,
Anja

Edit: Die Anleitung zu diesen Labels könnt Ihr hier finden.

Material & Gedöns:
Material: SnapPap „Hellbraun*
Plottdatei/en: „Micro Motive“ von Paul&Clara

Kommentare (9) Schreibe einen Kommentar

  1. Huhu! Statt die Naht am Label zu verriegeln, könntest du einen langen Anfang und Endfaden lassen, verknoten und die enden mit einer Nadel in den Stoff rein ziehen…. (Der liegt da ja auch doppelt, oder?)
    Gruß, uta

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  2. Eigentlich ist das mit den Schildchen ja total naheliegend, aber von selbst kommt man dann irgendwie trotzdem nicht drauf ;-). Danke fürs Teilen ♡♡.
    Liebe Grüße
    Janine

    P.S. Versuch mal vor dem Losnähen beide Fadenenden festzuhalten (unter leichtem Zug). Dann dürfte auf der Unterseite auch nix knubbeln.

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  3. Sehr süß … das mit den runden Kanten merke mich mir. 🙂
    Ich war mit meinen Snappap Labels letzte Woche beim Creadienstag … wie witzig.
    Liebe Grüße vonKarin

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    • Guten Morgen Karin,
      deine Labels gefallen mir auch sehr gut.
      Es ist schon erstaunlich,was man alles mit dem Material machen kann. 😉

      Liebe Grüße,
      Anja

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  4. Liebste Anja. Ein toller Text und Grade zur richtigen Zeit weil ich mich Grade an die Dinger wagen will. Liebe grüße

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  5. Das ist eine tolle Idee mit den Wende-Labels. Ich schneide mit dem Plotter jeweils zwei Löcher in die Labels und nähe sie von Hand an. Ich finde das sieht auch ganz hübsch aus.
    Liebe Grüße Silvia

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