Stempelabdrücke mit dem Plotter ausschneiden (mit Video)

Vor einigen Tagen hatte ich Euch ein Video zum Thema „Stempelabdrücke mit dem Silhouette Plotter ausschneiden“ gemacht. Der ein oder andere hat dieses bereits bei YouTube (oder im Blog in der rechten Sidebar) entdecken können. An dieser Stelle sei vielleicht noch gesagt, dass das Video zwischen Tür & Angel entstanden ist und deswegen nicht ganz so „schön professionell“ aussieht. Ich denke, da es so oder so mehr um den Inhalt geht, ist das so in Ordnung. 🙂

Ergänzend möchte ich hier noch das ein oder andere aus dem Video aufgreifen bzw. kurz anschneiden.

Schneidematte & Scanner:

Kleinere Flusen & Verschmutzungen stören den Scanner und die Software herzlich wenig. Bei der Klebekraft sieht das Ganze schon ein bisschen anders aus. Von daher solltet Ihr stets darauf achten, dass nach getaner Arbeit die Schutzfolie wieder auf die Matte kommt – nicht, wie bei mir. *g*

Klebt die Matte nicht mehr so gut, dann könnt Ihr diese reinigen & aufbereiten. Wie das geht zeige ich Euch in diesem Beitrag. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Masking – Tape. Eine gute Alternative, wenn man grad keine Zeit oder keinen Sprühkleber im Haus hat. Damit lässt sich das Papier gut fixieren und später ohne Probleme von der Matte lösen.

Die Passmarken auf der PixScan Schneidematte sollten IMMER sauber sein. Egal was Ihr macht oder tut: Schaut Euch vorher kurz an, ob alles gesäubert ist. Dies muss nicht zwangsläufig beim reinigen & aufbereiten einer Schneidematte passieren, sondern passiert eher während des normalen Arbeitsablaufes. Da die Schneidematte (im Video zu sehen) mit der Klebeschicht auf der Glasplatte liegt, kann es durchaus passieren, dass einige Reste an die Passmarken kommen. Dort sammelt sich dann Schmutz, Fussel und Flusen – findet unsere Software alles andere als toll und betont das dann auch lautstark mit diversen Fehlermeldungen.

Selbiges zählt, im Umkehrschluss, für den Scanner. Auch hier sollte von Zeit zu Zeit mal mit einem Lappen und ein wenig Spiritus gereinigt werden. Spätestens dann, wenn die Silhouette Software Euch mit einer Fehlermeldung in den Wahnsinn treibt – oder dies zumindest versucht. ♥

Im Video benutze ich einen Scanner von Canon (LIDE 220)*. Der ist schön flach und passt ganz wunderbar auf meinen kleinen Schreibtisch. Solltet Ihr Euch – speziell für diese Arbeiten einen Scanner kaufen – dann denkt bitte stets daran, dass Ihr auch die Treiber für das jeweilige Gerät installieren müsst. Wie das geht, findet Ihr im Handbuch des jeweiligen Gerätes.

Stempelabdrücke – Satt & Sauber

Speziell bei Stempelabdrücken die später koloriert werden, solltet Ihr ein dafür geeignetes Papier benutzen. Ein normales Papier kann der Belastung durch die Menge an Feuchtigkeit nicht aushalten und fängt mit der Zeit an zu fusseln und sich quasi aufzulösen. Schaut Euch am besten nach einem zu Euch passendem Aquarellpapier um, so umgeht Ihr den Ärger mit fusselndem oder sich auflösendem Papier.

Prüft auf jeden Fall vorher ob sich das Papier gut mit dem Plotter schneiden lässt. Es wäre richtig ärgerlich, wenn am Ende der Schnitt einfach fürchterlich aussieht. Solltet Ihr bereits kolorierte Abdrücke mit dem Plotter ausschneiden wollen, dann lasst das Papier vorher trocknen. Andernfalls kann es passieren, dass Euch das Ganze während des Schnittvorgangs zerrissen wird. Mein Aquarellpapier ist übrigens aus dem CANSON – Mix Media Block*.

Ebenso wichtig wie das Papier, ist natürlich die Stempelfarbe. Nutzt ein Stempelkissen mit einer wasserfesten Tinte. So braucht Ihr Euch keine Gedanken darum zu machen,dass Euch die Kontur beim kolorieren verläuft oder verschwimmt.  🙂

Die Abdrücke sollten „sauber“ aufgestempelt werden. Je besser der Abdruck, desto besser lässt sich später nachzeichnen. Wenn die Kontur an einigen Stellen mal nicht so ordentlich geworden ist, dann kann man diese ganz einfach mit einem wasserfesten Stift (wenn man kolorieren möchte) in der entsprechenden Farbe nachzeichnen. Für wen das nichts ist, der kann einen sog. Stempelhelfer benutzen. Diese kann man kaufen, oder auch ganz einfach selber basteln. Hier findet Ihr ein tolles DIY-Video von Bastelbienchen.

Der Schneideplotter – „Probleme“ bei der Nutzung mit dem Cameo 3

Firmware: Unter Umständen kann es passieren, dass Ihr mit dem Schnittvorgang Eurer Abdrücke (oder was auch sonst..) beginnen möchtet und Euer Plotter den 0 Punkt auf der Schneidematte nicht finden kann. Der Messerwagen fährt dann nicht, wie üblich, auf die rechte Seite der Matte sondern auf die Linke und knallt dabei kontinuierlich in die Ecke. Das ist natürlich für das Gerät alles andere als gut und verschreckt viele erst einmal.

Dieses Problem hat mich zu Anfang erst einmal vor ein Rätsel gestellt. Bis mir dann eingefallen ist, dass ich die Software, die auf meinem Gerät selbst ist, ja mal wieder aktualisieren könnte. Diese Möglichkeit hatte ich gar nicht mehr so richtig auf dem Schirm – so viel dann also zu meinem „Problem“. 😉

Nachdem die Firmware des Gerätes dann aktualisiert worden war trat das Problem auch nicht wieder auf. Man könnte sagen, dass Ganze läuft jetzt wesentlich solider. Die Updates der Firmware findet Ihr übrigens auf der offiziellen Silhouette America Website und ist komplett auf Deutsch und bebildert.

Das Video findet Ihr hier:

Viel Spaß beim nachmachen!

Anja

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Klasse, das werd ich auf jedenfall testen. Das mit dem Scanner wusste ich garnicht. Habe es 1-2 mal mit dem handy probiert aber wenn da das Licht nicht stimmt waren die Fotos immer unbrauchbar.

    Vielen Dank fürs Augenöffnen 🙂

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    • Hallo Tanja,
      dass kommt mir sehr bekannt vor.
      Mit dem Scanner geht es doch ein bisschen einfacher, finde ich. 🙂

      Viele Grüße,
      Anja

      Antworten

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