Unsere Strandtasche für den Sommer!

Heute habe ich eine Strandtasche für Euch im Gepäck. 😉 Irgendwie hatte ich in den vergangenen Monaten gar nicht so richtig auf dem Schirm, dass man sich so eine schicke Tasche für den Strand ja auch selbst nähen kann. Da sieht man mal wieder, wie lang so eine Leitung manchmal sein kann, oder?

Vor ein paar Tagen hatte meine liebe Bekannte auf Ihrer Facebook-Seite nämlich Ihre Strandtasche für die sommerlichen Temperaturen und den Besuchen am See gepostet (wer mal gucken will, hier findet Ihr den Post). Die Tasche gefiel mir so gut, dass ich direkt Lust bekommen hatte für uns auch so eine Tasche zu nähen.

Die Stoffwahl war nicht so schwer, denn hier hat mir der Zwerg die Qual der Wahl erspart: beim bummeln hat er den tollen, maritimen Stoff von KOKKA im Regal gesehen und war sofort Feuer & Flamme (von wem er das wohl hat?). Am liebsten hätte er einen Pullover daraus gehabt, aber Ihr wisst ja.. *g*  Der unifarbene Polyester Canvas war noch aus meinem Fundus – und leider (!) einige cm zu klein.

Da das Schnittmuster nicht als eBook zu kaufen ist, war das verkleinern des Schnittes eine ziemlich blöde Sache. Aber es hat geklappt und die Tasche dürfte von 100 % auf etwa 95% verkleinert worden sein. Nochmal würde ich das aber garantiert nicht machen. Hehe..

Normalerweise wird der Weekender mit nur einem aufgesetzten Reissverschlussfach genäht. Das fand ich ein bisschen doof, denn es bietet sich ja förmlich an die Strandtasche mit zwei aufgesetzten Fächern zu nähen. Findet Ihr nicht auch? Mir gefiel die Vorstellung und deswegen wurde diese Idee auch direkt umgesetzt.

Mit der Stickmaschine hatte ich dann noch einen Button gestickt (einer war bereits fertig, da er für eine andere Tasche geplant war… *g*) und anschließend auf den unifarbenen Stoff aufgenäht. Auf der einen Seite befindet sich der Anker und auf der anderen das Segelboot, welches sich unser Zwerg ausgesucht hatte.

Aufgepeppt wurde das ganze mit ein bisschen Webband. So schaut es nicht ganz so langweilig aus und macht einiges her. Für meinen Geschmack ist das schon sehr mutig. *räusper* 😀

Auf dem Boden der Strandtasche wurden noch Koordinaten aufgeplottet. Man hätte das ganze sicher auch aufsticken können, aber ich bin mir nicht sicher, wie lang das gehalten hätte. Wobei ich mir bei der Bügelfolie auch nicht wirklich sicher bin. Bei Verschmutzungen ist sicher die Folie sinnvoller, weil man den Boden dann einfach abwischen kann. Sollte aber der Zwerg die Tasche wieder über die Steine schleifen, dann wird vermutlich weder eine Stickerei noch Bügelfolie wirklich  lang halten. Wir werden sehen!

… und wo ich schon beim Thema „Haltbarkeit“ bin: Diesmal bin ich leider mit der Qualität der gewählten Karabiner absolut nicht zufrieden. Bereits beim „einklicken“ in die D-Ringe konnte man merken, dass die Feder der Karabiner am klemmen ist. Sehr ärgerlich, da ich mir für das Geld auch einen weiteren Meter des tollen KOKKA Stöffchens hätte kaufen können. Bleibt zu hoffen, dass die Dinger noch ein bisschen halten.

Ja,… und wie man sieht: Ich hab auch endlich Labels! Nach 2 1/2 Jahren wurde das auch endlich Zeit,oder? Blog Ohne Namen fand ich für Klamotten irgendwie blöd,.. passen tut es auf alle Fälle. Yeah. 😀 In weiser Voraussicht sind meine zum aufbügeln. Ich kenne mich doch. 🙂

In diesem Sinne,
Anja

Material & Gedöns:
Stoffe:
Über den örtlichen Stoffladen
Schnittmuster: Weekender aus „Taschenlieblinge selber nähen“*
Stickdatei: Maritime Buttons von Krabbel Krabbe*
*Affiliate-Link

Verlinkt bei:
Taschen-Sew-Along 2017 (Mai), Taschen & Täschchen, HoT & Creadienstag

 

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Wow Anja die Tasche ist toll. Gefällt mir richtig gut. Sag mal ist sowas eigentlich schwer zu nähen?

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    • Hallo Sabrina,
      ich fand diese Tasche jetzt nicht besonders schwer. Allerdings etwas unhandlich, weil die Schnittteile so groß sind.

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  2. Das ist ja wirklich ein Riesen Teil. Aber ich glaube da bekommt man die Schwimmsachen für die ganze Familie rein. Aber du hast schon Recht. Manchmal liegt es einem direkt vor der Nase und man sieht es nicht 😀 ich denke ich werde mal Bestandsaufnahme machen.

    Danke für den Anstoß Anja

    LG Birgit

    Antworten

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