Die Coverlock und Ich – So haben wir uns angefreundet.

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Ihr habt Euch vor einigen Tagen per Facebook/Instragram einen „besonders ausführlichen“ Bericht zu meinem neuen Zuchwachs – der Janome CoverPro 2000 CPX – gewünscht. Diesem Wunsch komme ich natürlich gern nach. Damit Ihr zu den Themen, die Euch besonders interessieren „springen“ könnt, habe ich Euch eine kleine Gliederung direkt am Anfang des Beitrages geschrieben.

Vor dem Kauf: Was war mir wichtig, worauf habe ich wert gelegt?
Die erste Naht – das Einstellen der Maschine
Das Nähen auf einer Naht der Overlock
Das Nähen über eine Naht der Overlock
Fehlstiche oder eine falsche Einstellung der Maschine?!
Das Covern von Bündchen
Zubehör: Das Bundle und der Bandeinfasser

 

Vor dem Kauf: Was war mir wichtig, worauf habe ich wert gelegt?

Die Anforderungen an die Maschine: Da dies meine erste Maschine dieser Art ist konnte ich mir kein genaues Bild von dem machen, was die Maschine können muss bzw. welche Leistung oder Kraft sie aufbringen muss um all meinen Anforderungen gerecht zu werden. Um einen „neutralen“ Einblick auf solche Maschinen zu bekommen, bin ich einen etwas anderen Weg gegangen. Vor dem Kauf habe ich mir den Overlock,- und Coverlock Aufbaukurs bei Makerist gekauft. Hier hat sich für mich relativ schnell herauskristallisiert, was ich möchte und was nicht.

„Die Maschine muss direkt passen – und nicht passend gemacht werden“

So war mir beispielsweise ein großer Arbeitsbereich für mein Nähgut wichtig – damit meine ich insbesondere den Platz zwischen dem Nähfüßchen und der „rechten Seite“. Diesen Platz bietet die Janome und ist für mich absolut perfekt, denn ich handtiere unglaublich viel mit dem Nähgut. Desweiteren war mir wichtig, dass der Nähfußdruck verstellbar ist – das hat sich nämlich bei meiner Overlock und der Nähmaschine schon häufig als sehr hilfreich erwiesen. Außerdem wollte ich immer einen Bandeinfasser haben, deswegen musste die Möglichkeit einen solchen anbringen zu können, vorhanden sein. Das Zubehör hat also, in einem gewissen Maße, auch eine Rolle gespielt. Es gibt ja Zubehör, welches einen nie ansprechen wird – und dann gibt es das, was man am liebsten auch ohne Maschine kaufen würde. *g*

Ebenfalls war mir wichtig, dass der Hersteller einen Support besitzt. Also nicht nur eine eMail Adresse, sondern das dort auch jemand sitzt, der einem antwortet. Sicher werden jetzt einige von Euch grinsen – aber für mich ist dieser Faktor tatsächlich dafür entscheident, ob ich eine Maschine kaufe, oder nicht.

Die Eigeninitative: Hab ich Bock dazu, mich auf den Popo zu setzen und mich mit den ganzen Problemen und WehWehchen meiner Maschine auseinander zu setzen? Hab ich – Also her mit der Maschine! 😀

Übrigens: Ich habe es mir strikt verboten zu der Maschine irgendwelche Blogbeiträge, Facebook Gruppen oder anderweite Posts anzugucken. Mit Außnahme von einer Dame, die ich nach dem Bandeinfasser gefragt hatte. 😀 Tatsächlich hasse ich es, mit einem Vorurteil oder einem „komischen“ Gefühl an etwas heran zu gehen. Ich mags halt gern Neutral.  Wenn ich Fragen hatte, dann sind diese direkt an den Verkäufer oder den Hersteller gewandert.

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Am Samstag kam dann die Coverlock hier an. Die Bedienungsanleitung habe ich mir bereits am Morgen aus dem Karton geangelt und tagsüber immer mal wieder einen Blick hinein geworfen. Gegen Abend durfte die Maschine dann ausgepackt werden.

Von Werk aus ist die Maschine mit 4 Konen bestückt. Eine ist mir beim auspacken vom Halter gefallen, deswegen wurden die Fäden alle abgeschnitten und vorsichtig aus der Maschine gezogen. Man hätte zwar die Fäden der neuen Konen direkt verknoten können,aber mir war zudem das Risiko zu hoch, dass einer der Fäden aus den Spannscheiben gerutscht sein könnte. Komplett einfädeln muss man irgendwann so oder so – deswegen wurde die Maschine erst einmal komplett neu mit meinen Konen (vom Li*l) eingefädelt um ein „Gefühl“ dafür zu bekommen.

Das erste einfädeln ist immer das „schwierigste“, denn es ist nicht mit einer Overlock oder der Nähmaschine zu vergleichen. Nicht zuletzt, weil die Coverlock nur einen Greifer besitzt und bis zu 3 Nadeln eingesetzt haben kann. Dank Anleitung kann man aber sofort erkennen, wie genau die Fäden durch die Löcher des Fadenbaums gefädelt werden müssen. Auch das „einklemmen“ an der Halterung der Nadeln ist so kein Problem. Um das ganze zu verinnerlichen wurde die Maschine direkt 3-4x komplett neu eingefädelt. Mittlerweile kann ich das schon im Schlaf.. *g*…

Die erste Naht – das Einstellen der Maschine:

Das Einstellen der Maschine bezieht sich hier auf den Differentialtransport, die Fadenspannung und die Stichweite sowie den Fußdruck. Das ganze hat etwa 1 1/2 – 2 Stunden gedauert und war nicht schwer, denn von der Overlock weiß man ja, wie der Differentialtransport und alles weitere funktioniert und ineinander spielt. Aber auch hier bietet die Bedienungsanleitung notfalls Hilfe. – Merkt man, dass ich Bedienungsanleitungen liebe? *g*

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Die ersten Nähte waren natürlich auf irendwelchen Reststoffen. Hier hat sich alles nur um das Aussehen des Nahtbildes gedreht. Bis zu meinem – für mich – perfekten Nahtbild hat es etwa eine Stunde gedauert. Die „Grundeinstellung“ war schnell gefunden, dass Feintuning war etwas zeitinteniver. In erster Linie braucht man einfach wirklich viel Geduld und Zeit um „die“ Einstellung zu finden.

Ich habe hier immer den Stoff gefaltet (doppelt und vierfach), denn man näht ja seltener auf einer Lage Stoff mit der Coverlock.

Das Nähen auf einer Naht der Overlock:

Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass das ganze so „geschmeidig“ funktioniert. Die Coverlock hat nicht einmal mit der Wimper gezuckt,als ich über die Naht der Overlock  genäht habe. Hier konnte ich also keine Probleme ausmachen. Die Naht sah sowohl vorne, als auch hinten super aus. Relativ schnell habe ich aber gemerkt, dass man zu Beginn der Naht ein wenig „Support“ leisten sollte.

Beim ausprobieren hat sich ziemlich schnell herausgestellt, dass der Anfang etwas „schwierig“ ist. Nicht schwierig im Sinne von das geht nicht, sondern eher im Sinne von „Sicher ist Sicher“. Damit am Nahtanfang kein Fehlstich zustande kommt, habe ich zuerst auf einem alten Stück stoff, 2x gefaltet, mit dem Nähen begonnen und kurz vor dem Ende mein eigentliches Nähgut unter das Füßchen geschoben.

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

So kann der Nähfuß leichter auf die – doch etwas dickere – Naht der Overlock gleiten. Irgendwie gewöhnt man sich diese Art & Weise von „Support“ beim Nähen von vielen Taschen nach einer Zeit doch an. *g*
Das einzigste Problem, was es hier tatsächlich gab, war das geradeaus nähen. Zu Beginn bin ich immer wieder verrutscht und musste erst einmal ein paar Orientierungspunkte suchen. Mittlerweile funktioniert das ganze sehr gut – wenn auch noch nicht perfekt.

Für ein bisschen mehr Übung habe ich auf einigen Stoffresten mehrfach eine Naht mit der Overlock genäht und das ganze dann in wenig geübt. Nach einer halben Stunde ging das dann schon richtig gut.

Das Nähen über eine Naht der Overlock :…

… brauchte etwas mehr „Feingfühl“. Hierfür habe ich aus meiner UFO-Kiste (Unfertige Objekte) einige Mützen heraus gesucht und das übernähen der Naht probiert. Auch hier hat man ganz schnell gemerkt, dass Feingefühl das Zauberwort ist. Auf dem unteren Bild könnt Ihr gut erkennen, was genau passiert ist. Der Stoff hat sich vor dem „hubbel“ der Naht ein wenig gestaut. Es gibt verschiedene „Möglichkeiten“ das zu vermeiden. Ich habe mittlerweile so viel Feingefühl entwickelt, dass ich der Maschine nicht mehr helfen muss – außer bei schwierigen Stoffen. Hurray! 😀

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Bei diesem „Problemchen“ habe ich auch wieder einen Reststück mit vielen Overlock versehen. Allerdings mit einem relativ großen Abstand zueinander, denn der Nähfuß muss schließlich wieder die Möglichkeit bekommen richtig auf dem Stoff aufzukommen. Wenn die Nähte 4-5 cm weit auseiander wären, dann würde der Nähfuß ja stetig auf einer Naht aufliegen. So wäre das ganze ja irgendwie „verfälscht“. 🙂

(Ich kann Euch sagen, meine Restekiste ist jetzt fast leer *G*)

Fehlstiche oder eine falsche Einstellung der Maschine?!

Dieses Thema ist mit Sicherheit brisant. Ob man mir das jetzt glaubt oder nicht, aber ich habe es wirklich vermieden mir anderweitig Informationen anzueignen. Das tue ich tatsächlich ganz bewusst, denn ich will meine eigenen Erfahrungen machen, meine eigenen Fehler und ich will meine eigenen Lösungen finden. Bisher bin ich damit auch immer sehr gut gefahren. Aber was ich mache, dass ist im Nachhinein ein wenig über Thema X zu googlen und zu schauen, wie es anderen Menschen damit gegangen ist – und was soll ich Euch sagen? Ich war ganz schön überrascht, als ich davon gelesen habe, wie viele Leute mit dieser Maschine  Schwierigkeiten hatten – besonders mit Fehlstichen!

Ich habe dann noch bei meinem Verkäufer angerufen und mich nach den entsprechenden Nadeln erkundigt – die ja direkt mitbestellt werden mussten. Hier wurde mir dann zum zweiten Mal von den „schwarzen Zaubernadeln“ (die schwarzen Nadeln von Schmetz „JLx2“ – Schaut hier ein bisschen nach der Stärke. Ich habe aktuell nur die 90er finden können.) erzählt. Bereits in unserer Overlock Gruppe habe ich hier das erste Mal von diesen Nadeln gelesen. „Zaubernadeln“. Okay. Wieso und warum war mir erst einmal egal, denn ich wusste nicht einmal genau, warum man diese Nadeln benutzen sollte. Die Verkäuferin erklärte mir zwar, dass diese Nadeln gern bei Fehlstichen benutzt werden, aber ich dachte mir, dass es die bereits eingesetzten Nadeln zu Beginn auch tun müssen. Die werden schon wissen, was sie darein stecken.  Trotzdem – für den Fall der Fälle – habe ich diese Nadeln mitbestellt. Wer weiß, vielleicht klappt es ja bei einem Material ganz gut und bei dem nächsten überhaupt nicht?

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Tatsächlich hatte ich exakt einen Fehlstich mit den von Werk bereits eingesetzten Nadeln (ELX705 von Schmetz). Auf den Bildern (Ich hoffe, dass Ihr das erkennen könnt) sieht man, dass auf der Innenseite des Pullovers die „obere“ Naht gerissen ist. Wie genau der Fehlstich zustande gekommen ist, kann ich gar nicht sagen, höchstens vermuten. Übrigens war hier die Wahl eines French Terry echt blöd,der ist im Test defintiv durchgefallen. *g*

Das Covern von Bündchen:

Fummelarbeit ist so gar nicht meins. Deswegen habe ich mich beim Covern der Ärmelbündchen des ersten richtigen Pullovers auch ganz besonders gefreut. Nicht. 🙂 Zum wesentlichen: Das ganze funktioniert ohne Probleme. Die Maschine hat genug Power um die ganzen Lagen, ohne mit der Wimper zu zucken, zu nähen. Aber auch hier kann man sagen: Übung macht den Meister. Das hätte ich vorher definitv noch etwas länger üben können, denn ich musste unglaublich oft auf“ribbeln“. Ich denke, bei so fummligen Arbeiten ist das Risiko eines Fehlstichs tatsächlich besonders hoch angesiedelt, denn man muss viel korrigieren und neu positionieren. Wie das auch bei der Overlock ist – nur da jucken einen ja keine Fehlstiche,oder? :b

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Auf dem linken Bild kann man erkennen, dass ich hier einen kleinen Fehler begangen habe. Die Naht der Coverlock wird ja beim „rundherum“ nähen durch das übernähen des Anfangs verriegelt. Ich habe hier nicht weit genug übereinander genäht. Das Resultat: Meine Naht ribbelt sich jetzt wieder auf. Blöder Käse. Für die Fotos habe ich das jetzt mal so gelassen. 😉

Mit dem Original Füßchen ist das Covern der Bündchen schon sehr frimelig. Am Montag kam aber mein zweites Paket – mit dem restlichen Zubehör – noch hinterher. Meine Maschine hatte ich als „Angebot“ mit einem Bundle gekauft. Nadeln und Bandeinfasser durften nicht fehlen. In diesem Bundle ist noch ein zweites Füßchen – der Klarsichtfuß. Dieser ist transparent und man kann wesentlich besser sehen, wo man entlang näht. Außerdem ist er doch ein bisschen kleiner, als der originale. 🙂 Womit wir beim Zubehör wären…,

Zubehör: Das Bundle und der Bandeinfasser:

Meine Erfahrungen und Eindrücke mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Wie Ihr seht: Ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. Zurecht. Der ein oder andere kann sich ja den „Streit“ mit meiner Nähmaschine erinnern. Was da an Nadeln flöten gegangen sind…, und Kapseln…, Garn,.. schweiß,… Tränen,… Schimpfwörter. Okay,okay. Ich lasse es nun. hihi 🙂

Oben auf dem Bild könnt Ihr nun das Zubehör sehen. Auf dem rechten Bild seht Ihr den Klarsichtfuß neben dem Original. Wie Ihr seht: Ein wenig kleiner ist er. Praktisch,oder? Das Nähen ist mit dem Füßchen auf jeden Fall wesentlich einfacher und angenehmer.

Im mittleren Bild könnt Ihr noch einmal den Klarsichtfuß, den Kräusel-Elastik-Fuß und den Anschiebetisch sehen. Der Tisch ist super praktisch, wenn man gern mehr Platz für sein Nähgut vor der Maschine hat. Außerdem sind dort noch die Maßangaben in Inch & Cm vorhanden. Mit dem Kräusel-Elastik-Fuß habe ich bisher nicht gearbeitet, aber ein Video dazu habe ich mir angesehen. Total toll! Der wird hoffentlich bald zum Einsatz kommen.

Auf der linken Seite seht Ihr den verpackten Bandeinfasser – wie oben bereits zu lesen war, auf den hatte ich es ganz besonders abgesehen. Und jetzt darf ich auch mal richtig schwärmen: Der ist soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo toll – aber auch der braucht Übung. Aktuell probiere ich mich noch an den „Umschlägen“ für Baby Bodys, die sind ja immer sehr „arg“ vom Schnitt.

Der Bandeinfasser der Janome Coverlock (2000 CPX)

Hier meine ersten Versuche mit dem Bandeinfasser. Ein bisschen an der Fadenspannung muss noch geschraubt werden, aber ansonsten? Ich bin voll und ganz zufrieden.

Der Bandeinfasser der Janome Coverlock (2000 CPX)

 

Zum Schluss möchte ich Euch noch die Bilder von Juniors erstem „Coverlock-Pullover“ zeigen. Ein paar Bilder konntet Ihr ja schon auf Facebook sehen – hier nun alle Aufnahmen.

Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX  Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX  Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPXRaglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX

Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX Raglan Shirt von Klimperklein - Gecovert mit der Janome CoverPro 2000 CPX
Plotterdatei: von hier ♥

Schlusswort: So! Ich hoffe doch, dass Euch mein Bericht ausführlich genug ist und alle Fragen sind beantwortet – mir zumindest rauchen jetzt die Finger. 😉 Was kann ich abschließendes noch sagen? Ich bin mit der Maschine wirklich sehr zufrieden und bereue den Kauf nicht. All meine Ansprüche wurden komplett erfüllt und sogar übertroffen. Ja, man kann sagen, dass ich ein wenig in die Maschine verliebt bin. *g*

Denkt bitte daran, dass es sich hier um MEINE Erfahrungen und Eindrücke handelt. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen,Fehlerchen und hat eigene Herangehensweisen, Ansprüche und Vorstellungen von einer solchen Maschine.

Liebe Grüße.

Anja

Kommentare (11) Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr cool. Vielleicht werde ich mir auch irgendwann eine kaufen, der kleine Pullover sieht wirklich klasse aus!
    Schön geschrieben.

    Liebe Grüße,
    Anna

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  2. Hallo,

    was den „einen Fehlstich“ angeht, wir haben gestern im Geschäft eine nagelneue Maschine ausgepackt und ausprobiert, und siehe an, sie machte ein paar mehr Fehlstiche… Verdutzt haben wir die Maschine auf Herz und Nieren untersucht und festgestellt,

    dass an der Greiferspitze ein unsichtbarer, aber leicht spürbarer Grat zu ertasten war – direkt an der Spitze. Die wird den Faden „wieder migenommen“ haben, wo er eigentlich um einen der Oberfäden gelegt werden sollte.
    Im Grunde genommen muss die Greiferspitze einerseits präzise und scharf, dennoch aber „aalglatt“ sein.

    Sollte es also häufiger zu Fehlstichen wir auf dem o.a. Foto kommen, nochmal ab ins Geschäft, und die Greiferspitze etwas nachpolieren lassen 😉

    Viele Grüße

    Antworten

    • Danke für die Info! Ich vermute aber, dass mein Fehlstich durch zu starke Geschwindigkeit entstanden ist. Also,wenn ich beispielsweise neu justiert habe und dann „ruckartig“ los genäht habe. 🙂

      Wegen dem Grat schaue ich aber trotzdem mal.. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

    • Hallo, der Tipp mit dem Greifer war super. Ich hab gleich mal geschaut ob es bei mir auch der Auslöser sein kann, und siehe da ich habe auch einen Greifer /Maschine erwischt die einen kleinen spürbaren aber nicht sichtbaren Granter hat. Mit einer Fingernagel Polierpfeile ist er jetzt weg und morgen wird getestet. Ich bin schon fast wahnsinnig geworden da alles nichts gebracht hatte um keine Fehlstiche mehr zu haben.

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  3. Hallo Anja,
    super danke für den Bericht! Könntest du noch etwas mehr über deine Einstellungen beim Bandeinfassen berichten? Auf deinem Foto meine ich, drei Nadeln zu erkennen, es kommt aber eine schmale Naht dabei raus??? Sehe ich das richtig. Mir gefällt es sehr, dass dein Stich auf der Rückseite nicht so eng aussieht. Bei mir staut es sich etwas … Wie hast du das hinbekommen? Danke für die HILFE!
    Stefanie

    Antworten

    • Hallo Steffi 😉
      Ja, dass kann ich gern mal machen. Das wird aber sicher ein bisschen länger dauern.
      Liebe Grüße,
      Anja

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  4. Vielen lieben DANK! für deinen tolle Bericht!! So lange schon liebäugel ich mit einer Coverlock ….Aber Die Ergebnisse sehen sooo schön aus! DANKE für Deine Entscheidungshilfe! Mit lieben Grüßen! Nicole

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  5. Der Bericht ist sehr toll. Ich stehe gerade vor der gleichen Entscheidung. .. ich finde nur, daß sie Janome 2000 so klotzig ist….
    Aber mir geht es auch ums einfassen. …
    Oh je… und hier bei uns, gibt es keinen vernünftigen Fachhändler….
    Liebe Grüße!
    Steffi

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