Die PixScan & Ich – Die ersten ausgeschnittenen Stempelabdrücke

Einige Sachen sehen in der Theorie immer viel einfacher (oder eher angenehmer) aus, als sie eigentlich sind. Beispielsweise die PixScan Schneidematte bzw. die Technologie, die dahinter steckt. Als ich zum ersten Mal das Video zu dieser neuen Funktion gesehen hatte, war ich hellauf begeistert. Mir sind direkt einige Ideen gekommen, was man mit dieser neuen Arbeitsweise alles machen kann! Ganz oben auf meiner Liste stand das Ausschneiden von Stempelabdrücken – möglichst der Kontur entsprechend.

Jeder, der sich ein bisschen von dem Stempelfieber befallen fühlt, der wird sicher wissen, dass es für diverse Stempel entsprechende Stanzen und/oder Framelits für die BigShot gibt. Das ist zwar echt nett – aber für meinen Geschmack zu teuer. Mal abgesehen von dem Platz – wohin mit all dem Kram? Leider gibt es dieses Stanz-Zubehör (um es an dieser Stelle zu verallgemeinern) auch nicht für jedes Stempelset.

Hier sollte dann die PixScan Technologie greifen und für Abhilfe sorgen. Der Schuss ist allerdings gehörig nach hinten los gegangen. Aber warum? Die Technologie ist für mich nicht unverständlich, die meisten Fehlermeldungen sind nachvollziehbar und auch sonst ergibt das Ganze einen Sinn und ist in der Theorie ein einfach zu bedienendes Feature.

Wenn da nicht diese umständliche Arbeitsweise wäre. Erst muss das Papier mit dem gewünschten Motiv auf die Schneidematte gelegt und anschließend fotografiert werden. Erfahrungsgemäß macht man dann – Sicher ist Sicher – direkt ein paar Bilder mehr. Man weiß ja nie, auf was für Ideen die Software heute kommt. Dann müssen die Bilder auch noch irgendwie auf den Computer kommen. Hat man die Bilder mit dem Handy gemacht, dann kann man sie einfach per App in eine Cloud laden. Anschließend wird die Silhouette Software geöffnet und man kann die Bilder über die PixScan Funktion in das Programm importieren – bleibt zu hoffen, dass das Programm nicht gleich wieder eine Fehlermeldung nach der anderen ausspuckt. Bild 1 und 2 sind in Ordnung, aber Bild 3 – Hey,warum hat Bild 3 eine schlechte Auflösung? Hat man dann das „passende“ Bild gefunden und alles in mühevoller „Kleinarbeit“ nachgezeichnet, dann bleibt zu hoffen, dass mit möglichst wenig Versatz geschnitten wird. Häufig gelingt dies zwar, aber so richtig optimal ist diese Arbeitsweise nicht,oder?

Das ganze funktioniert allerdings nur, wenn man nicht schon sämtliche Nerven beim kalibrieren der Kamera gelassen hat. Wer das vermeiden möchte, der kann mal in diese Anleitung schauen.

Genervt von dieser Arbeitsweise und den – in den meisten Fällen – nicht so tollen Ergebnissen, hatte ich diese Funktion dann irgendwann aus den „Augen verloren“.  Vor 2 Wochen wollte ich es dann aber noch einmal probieren – aber nur, weil mir vor einer Weile in der V4 wieder ins Bewusstsein gerufen worden ist, dass man diese PixScan Technologie ja auch mit einem Scanner verwenden kann – manchmal sieht man vor lauter „Bäumen“ den Wald nicht mehr.

Aus diesem Grund wurde kurzerhand der Scanner, der eigentlich schon für den Keller gedacht war, an den Pc angeschlossen und nach einem kurzen Funktionstest konnte es dann losgehen:

Die ersten geschnittenen Stempelabdrücke sahen schon ziemlich gut aus – obwohl mein Scanner (altersbedingt) schon ziemlich zerkratzt ist. Auch eine/n Klappe/Deckel hat er leider nicht mehr, deswegen sahen meine Motive in der Software auch immer leicht verzerrt aus. Trotzdem war es ohne Probleme möglich, die Abdrücke gut nachzuzeichnen und auch der Verzug hielt sich (für diese Verzerrung) in Grenzen.

Trotzdem musste/wollte ich ein bisschen herumexperimentieren und bin mittlerweile mit meinen ausgeschnittenen Stempeln sehr zufrieden. Perfekt soll es nicht sein, wenn ein kleiner Versatz vorhanden ist, dann ist es okay. Besonders zufrieden bin ich mit den Mäuschen auf der linken Seite. ♥

Fazit: In Kombination mit einem Scanner kann man die PixScan wirklich gebrauchen – sofern das weiter so reibungslos läuft. Unnütz ärgern muss man sich ja nicht, oder?

Was lange währt,wird endlich gut!

Viele Grüße,
Anja

Auf damit zum Freutag 🙂

Kommentare (10) Schreibe einen Kommentar

  1. Die sind so toll geworden, liegt natürlich auch an den zuckersüßen Stempel. Und toll ausgemalt hast du sie, super schön.

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  2. Moin

    sag mal, was für ein Format hat Dein Scanner den. ich habe es versucht mit der Pix Scan für die Cameo und einem A4 Scanner und bin damit kläglich gescheitert.

    Und ich such doch immer noch eine Möglichkeit die Pix Scan vernünftig einzusetzten.

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        • Hüpf, freu, es klappt. Danke fürs Mut machen.

          (und ich habe nix anderes gemacht, als vor einem Jahr und jetzt geht es
          auf einmal…die Cameo ist doch eine Zicke 😉 )

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  3. Hallöchen,
    Ich mal ne andere Frage…Ich hab mir deine SnapPap Artikel durchgelesen und hab es auch mal probiert. Nun hab ich mir meine gaaaanze Mappe zerschnitten 🙁 ..auf welchen Einstellungen schneidest du denn SnapPap? Ich hatte Messer auf 10, Geschwindigkeit auf 1, Dicke 33 und Doppelschnitt. War wohl irgenwie nicht richtig…..mmmmh.
    Ich wäre für eine Antwort echt Dankbar!!
    Schönes Wochenende noch
    L.G. Tanja

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    • Guten Morgen Tanja,
      genau kann ich Dir meine Einstellungen grad gar nicht sagen. Ich kann die Tage aber gern mal nachsehen, wird allerdings eine Weile dauern. 🙂

      Das mit deinem Messer klingt komisch. Ist es vielleicht verschmutzt oder stumpf? Schau Dir mal die Klinge an, vielleicht findest du da ja etwas. Sollte das nicht gehen, dann versuche es mal mit einem anderen Messer.

      Viel Grüße,
      Anja

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      • Hi, vielen Dank für deine Antwort . Ich werde mir das Messer nochmals genauer anschauen! Und ich lauer mal auf deine Einstellungen, bei Zeiten .
        Lieben Gruß und eine schöne Woche noch

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