Ein gemütlicher Hausanzug für den Herbst

Für unseren Zwerg ist vor einigen Tagen ein Hausanzug entstanden. Diesen möchte ich Euch heute gern zeigen. Eigentlich sollte der kleine Mann diesen mit zu einem Rc-Wettbewerb am letzten Wochenende nehmen.Da er aber leider Fieber bekommen hatte, konnte er leider nicht mit dabei sein und „musste“ mit Mama zu Hause bleiben. Für den Zwerg war das natürlich eine bittere Enttäuschung.

Bei diesen Wettbewerben können die angereisten Teilnehmer im Hotel, Zelt, Auto oder im Wohnmobil übernachten. Da bei uns aktuell das Zelten ganz weit oben im Kurs steht, wollten wir dies an dem besagten Wochenende auch machen. Passend dafür sollte dann noch ein „Hausanzug“ her, der den kleinen Mann warm hält.

Meistens sind mir aber die selbst genähten Sachen zu Schade um diese dann nur Nachts tragen zu lassen. Man steckt ja doch auch in solch „einfache“ Kleidung eine Menge Zeit, Arbeit und auch Geld. Von daher entschied ich mich bei den Stoffen und den Schnittmustern so, dass man beides auch getrennt voneinander tragen kann. Hierbei ging es mir speziell um den Pullover.

Deswegen wurde dieser auch mit Eingriffstaschen versehen – für mich das erste Mal. Im Großen und Ganzen hat das sehr gut geklappt. Allerdings hat mir das Positionieren der Schlitze ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. Hierbei habe ich mich doch noch ziemlich „unbeholfen“ gefühlt. Trotzdem hat es auf Anhieb geklappt, ein seltenes Phänomen. *g*

Die Idee mit den Taschen gefällt mir mittlerweile wirklich gut – so kann man den Pullover zu Hause mit Hose als Hausanzug und im Kindergarten zu einer Jeans gut tragen. Wenn ich ehrlich sein soll, dann schleppt unser Zwerg schon gern seine Autos mit sich rum. Vermutlich sind die Taschen auch perfekt dafür, wenn man kleineres Spielzeug in den Kindergarten schmuggeln möchte. 😉 Da müssen wir wohl in nächster Zeit drauf achten, denn dem kleinen gefällt der Pullover richtig gut.

Passend dazu gab es noch eine Jogginghose. Da es wettertechnisch im Moment ja mehr nach Herbst aussieht kann man das guten Gewissens ja schon machen, findet Ihr nicht?

Die Hose hat unseren Zwerg absolut überzeugt – und das muss schon etwas heißen. Bis vor einigen Monaten fand er diese gemütlicheren Hosen absolut schrecklich. Erst seitdem ich „kuschelige“ Stoffe benutze mag er sie gern anziehen – es darf nur nichts aus einem einfachen, glatten, Jersey sein. Davon wird es in der nächsten Zeit sicherlich noch einige geben.

Beide Kleidungsstücke wurden eine Nummer Größer – also in 110 statt 104 – genäht. So haben wir im richtigen Herbst auch noch etwas davon.

Das Fotos machen war diesmal übrigens überhaupt nicht einfach, denn im Moment mag unser Zwerg tatsächlich nicht so gern vor die Kamera. Ich denke, dass muss man dann einfach akzeptieren und erst einmal etwas anderes machen, was man fotografieren kann. Taschen zum Beispiel – die laufen einem nicht weg. 😉

Nun, für mich beginnt nun die Planung der Herbstgarderobe. Habt Ihr damit schon begonnen? Was steht auf Eurer To-Sew-Liste?

Liebe Grüße,
Anja

Material & Gedöns:
Schnittmuster aus dem dritten Buch von Pauline Dohmen „Nähen mit Jersey – Klimplerklein*
Stoffe vom Stoffmarkt und dem örtlichen Stoffhändler ♥
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Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. 2 richtig tolle Teile hast du da genäht. Und du hast völlig Recht – auch in z.B. Schlafanzügen steckt viel Stoff/Geld und Zeit. Aber mit deinem Hausanzug hast du es richtig gemacht; die kann man auch separat anziehen und man hat mehr davon.

    LG Heike

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