Meine Transferpresse für den Hobbybereich.

Heute habe ich den versprochenen Beitrag zur Transferpresse für Euch – hoffentlich, denn den Text dafür musste ich bestimmt 3028 x umschreiben und neu strukturieren. Irgendwie fällt mir das bei diesem Thema nicht ganz so einfach, denn einige Aspekte sind nicht einfach aufzugreifen und zu erklären. Aber ich hoffe, dass Euch jetzt das „wenige“ einen kleinen Einblick über meine Transferpresse vermitteln kann.

Wo stehe ich? Was will ich?

In diesem Bereich gibt es unendlich viele Angebote und wenn man hier nicht gewaltig aufpasst, dann kann man sich durchaus auf den Hintern setzen. Wer eine Transferpresse für den gewerblichen Zweck benötigt, also etwas wirklich gutes – der schaut sich bei Angeboten jenseits der 2.000€ um und bekommt für sein Geld dann auch eine wirklich tolle Presse die auch genau auf diese Belastung durch ein Gewerbe ausgelegt ist.Ich selbst durfte mir einige bei „meinem“ Werbetechniker anschauen und darf Euch versichern: Hobby Presse und eine für den gewerblichen Bereich sind in keinster Weise miteinander zu vergleichen.

Dennoch möchte ich für mein Hobby etwas anständiges zu Hause haben, was mir die nächsten Jahre gute Dienste leistet und genau das macht, wofür ich sie kaufe: Folie auf Textilien pressen und das bitte Vernünftig und ohne größeren Aufwand. Mit einem Budget von 350€ war das schon gar nicht so einfach..

Welche Transferpresse für den Hobbybereich darf es denn sein

Wenn das Bügeleisen nicht mehr ausreichend ist:

Mit meinen Bügeleisen-Bügelbildern war ich immer sehr zufrieden. Ganz selten gab es mal ein Exemplar,welches sich abgelöst hat. Vielleicht habt Ihr es ja auch gemerkt? Meine Designs sind in der letzten Zeit viel größer und wesentlich mehr geworden. Bei dem Mechaniker-Pullover für unseren Zwerg hat das aufbringen der Motive stolze 2 1/2 Stunden gedauert. Bereits nach den ersten Minuten habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir jetzt doch mal eine Transferpresse zu kaufen.

Vermutlich dürfte es  den wenigsten von uns gelingen, die Kraft zum „aufpressen“ über einen solch langen Zeitraum aufbringen zu können. Hinzu kommt, dass die großen Motive ja komplett „abgepresst“ werden müssen,damit sie auch gut auf dem Textil halten. Da unser Bügeleisen (und die Fläche, die tatsächlich 160-165 Grad erreicht) nicht besonders groß ist, kann man sich gut vorstellen, wie aufwendig das ganze ist.

Tatsächlich – und nein, dass meine ich nicht Negativ – durfte ich in den letzten Jahren viele Menschen kennenlernen, die nicht die körperliche Kraft aufbringen können um mit dem Bügeleisen ein Motiv aufzupressen. Einige meiner Freundinnen klagen häufiger über dieses Problem und den sich ständig ablösenden Motiven.Dabei ist es egal, ob sich nur eine „Ecke“ löst oder direkt das ganze Bügelbild. Beides ist doof.

Welche Transferpresse soll ich mir kaufen Bügelbild löst sich ab

Mittlerweile verstehe ich (besser), wie frustrierend es ist, wenn man ein ganzes Bügelbild aus der Waschmaschine angeln muss. Hier seht Ihr unser Küstenkind-Pullover (…was davon über geblieben ist), bei dem sich die blaue Folie komplett abgelöst hat. Zwischen dem aufbringen der silbernen und der blauen Folie liegen 2 Tage. Die silberne wurde zuerst aufgebracht und weil Blau nachbestellt werden musste, konnte diese Folie erst später „aufgepresst“ werden. Innerhalb dieser beiden Tagen waren wir dann im Fitness – Studio und die blaue Folie wurde mit einem Muskelkater aufgedrückt – und was macht man bei einem Muskelkater? Natürlich alles vermeiden, was irgendwie schmerzt. Das Ergebnis kann man oben sehen und war dann auch der Grund, warum dann die Presse gekauft wurde.

Was sollte meine Transferpresse können?

Weil einige von Euch gefragt hatten,worauf ich beim Kauf geachtet habe…

Von Anfang an war klar, dass hier eine richtige(1) Transferpresse einzieht. Dazu gehört natürlich auch das Aussehen und die Funktionen. Wir Hobbyisten sind froh, wenn die Flexfolie auf dem Textil kleben bleibt und sich nach dem ersten Waschen nicht sofort selbstständig macht.

Das war MIR wichtig:

  • Budget bis 350€
  • Der Druckbereich sollte größer als 30,5×30,5cm sein
  • Gleichmäßige Druckverteilung
  • Überhitzungsschutz
  • CE-Kennzeichnung (2) auf dem Typenschild
  • Robust und Stabil
  • (Schwenkbar)
  • Da Platz vorhanden ist: Das ganze bitte in Groß ♥

Diese Angebote haben auf mich unseriös gewirkt:

  • Utopische Wattzahlen
  • zu niedriger Preis
  • Aufkleber mit CE – Kennzeichnung (2)
  • Eine „nette“ Umschreibung statt genauer Angaben zu den Funktionen.
  • Wenn Google „Transferpresse XY“ gar nicht kennt und es keinerlei Erfahrungsberichte dazu gibt.
  • Eine Beschreibung die schlecht Übersetzt worden ist.
  • Auffällig gekennzeichnete Produktbilder ( VERBESSERTE VERSION/ JETZT NEU MIT 273782 WATT…)
  • Bügelpressen (1) & alles was wie ein Toaster oder Sandwichmaker aussieht. :3

(1) Über diesen Punkt habe ich mir wirklich viele Gedanken gemacht, denn eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man sich auch für sein Hobby etwas richtiges und vernünftiges kauft. Bügelpressen zählen für mich persönlich in keinster Weise zu den richtigen Transferpressen. PUNKT!

(2) Mir ist bewusst, dass jeder Hersteller die CE-Kennzeichnung und die damit verbundene Konformitätserklärung selbst erstellt und anbringt. Dennoch gibt es mir persönlich ein besseres Gefühl, wenn die Kennzeichnung von vorn herein auf dem Typenschild angebracht ist. Somit festigt sich der Eindruck,dass dieses Gerät speziell für den europäischen Markt hergestellt wurde. Da es in diesem Bereich viel „Schund“ und falsche CE-Kennzeichnungen (China Export) gibt, war mir dieses Zeichen schon wichtig.

Schwenkbar oder Knie-Hebel-Technik?

Beide Pressen hatte ich hier und finde, dass beide Varianten ihre Vorteile haben. Schwenkbar ist einfach toll, wenn man die Heizplatte zur Seite schieben und den ganzen Arbeitsbereich vor sich sehen kann – und die Knie-Hebel-Variante ist toll, wenn man vielleicht nicht ganz so viel Platz hat.

Ricoo538 Welche Transferpresse soll ich mir kaufen1Schwenkpresse: Da der Verkäufer schnell feststand, durfte hier kurzzeitig eine Schwenkpresse  einziehen. Leider hat sich das „schwenken“ für mich als absolut ungeeigneten Bewegungs, – und Arbeitsablauf herausgestellt. Über 3-4 Stunden stand ich vor der Presse und hab versucht mich mit dieser Mechanik anzufreunden – aber irgendwie wollten wir nicht wirklich warm miteinander werden.

Allerdings konnte man schon so ein besseres Bild von dem Gerät bekommen.Besonders gut gefiel mir (und meinem Mann, der ja unweigerlich ein Mitspracherecht bei solchen Anschaffungen hat :P) das Material und die Verarbeitung. Es hat sich einfach „gut“ angefühlt. Was uns beiden trotzdem komisch erschien, ist das Einstellen des Drucks gewesen. Das passiert über die Schraube neben der Steuerkonsole und hat sich „falsch“ angefühlt, weil der Mechanismus dahinter ziemlich gehakt und somit nicht einwandfrei funktioniert hat. Das war letztendlich auch der ausschlaggebende Punkt, warum die Presse die Heimreise antreten musste. Wer mehr zu dieser Presse erfahren möchte, der kann das ganze hier gern tun.

Alternativ: Wer trotz wenig Platz eine schwenkbare Transferpresse haben möchte, der kann sich den „Powerzwerg*“ auch gern einmal etwas näher anschauen. Zu dieser Presse findet Ihr den ein oder anderen Beitrag in den diversen Foren, Gruppen und auch über Google. Eventuell ist das ja für den ein oder anderen eine gute Alternative.

Knie-Hebel-Presse: 

Transferpresse für den Hobbybereich (3)Nachdem sich die erste Wahl als Fehlgriff entpumpt hatte, haben wir nach einer anderen geschaut und sind schließlich bei der T-438 gelandet und haben diese dann bestellt.

Auch diese Ausführung machte auf uns einen guten Eindruck. Die Presse ist zwar einfach bzw. sehr „nackt“, aber sie soll ja auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen,oder?

Auch hier lässt sich der Druck über eine Schraube einstellen – und das funktioniert hier auch sehr gut und einfach. Das Prinzip ist einfach: Durch das drehen der Schraube wird die Heizplatte entweder gesenkt oder angehoben. Dadurch entsteht der benötigte Anpressdruck für den Transfer. Je niedriger die Heizplatte also ist, desto höher ist der Druck. Einfach,oder?

Die Presse lässt sich – je nach Druckeinstellung – einfach öffnen und schließen und ist dabei wirklich angenehm. Auch als kleiner Mensch hat man so keine Probleme.

Störend ist am Anfang der nicht so gut einsehbare Arbeitsbereich gewesen. Daran konnte ich mich aber wirklich schnell gewöhnen und ist für immer noch angenehmer als eine Schwenkpresse gewesen. Vielleicht erkennt Ihr mit Hilfe der folgenden Bildern auch, den „besonderen“ Unterschied zwischen den beiden Varianten: Bei meiner türkisen Presse ist das positionieren unter der Heizplatte nur bedingt möglich. Stören tut das allerdings nicht, denn mir ist es eh lieber, wenn ich das ganze Shirt bzw. Nähgut vor mir sehe.

Transferpresse für den Hobbybereich (1) Transferpresse für den Hobbybereich (2) Transferpresse für den Hobbybereich (1)

Die Temperatur hält sich sehr gut und ist konstant. Mein Mann hat mit einem Infrarot-Thermometer die Ecken und die Mitte gemessen: In der Mitte gab es eine Abweichung von -1 Grad und an den Ecken waren es zwischen 2-3 Grad. Das liegt absolut im Toleranzbereich und ist völlig in Ordnung. Etwa 5-8 Minuten dauert es, bis die Transferpresse eine Temperatur von 165 erreicht. Meiner Meinung ist auch das absolut in Ordnung. Die Temperatur,- und Zeiteinstellungen sind innerhalb von 5 Sekunden gemacht.

Die Presse steht gut und fest, wackelt nicht und macht nicht den Eindruck bei etwas ruppigerem Umgang direkt auseinander zu fallen oder umzukippen.

Bleiben durfte also die türkise Presse, die ich auch seitdem jeden Tag im Einsatz habe. Das aufbringen der Bügelbilder macht wesentlich mehr Spaß, geht schneller,ist angenehmer und die Folie hält wunderbar auf den Textilien. Wer mehr über diese Presse erfahren möchte, der kann sich hier die genauen Eckdaten anschauen.

Sollte die von mir oben erwähnte Transferpresse – wieder einmal – ausverkauft sein, dann ist das Modell T338-TBeine gute (und vor allem verfügbare) Alternative in dieser Preisklasse. 

Der Nachfolger meiner Transferpresse ist die T-438M TB mit Öffnungsautomatik*. Grade bei häufigerem Gebrauch geht das Öffnen der Transferpresse schon in die Arme. Da kann dann die Öffnungsautomatik Abhilfe schaffen und für Entlasung sorgen.

Eure Fragen:

1. Kann man mit einer Transferpresse SnapPap beplotten?
Ja, dass funktioniert wunderbar und ohne Probleme. Man muss natürlich die Temperatur anpassen und sollte ein Backpapier zwischen Material und Heizplatte legen (das sollte man so oder so immer tun). Andernfalls könnte es passieren, dass Euch nach dem öffnen die SnapPap an der Heizplatte „kleben“ bleibt. (Sie klebt natürlich nicht wirklich :P)Snap Pap mit der Transferpresse beplotten

F: Kann man Bügelvlies mit einer Transferpresse aufbringen?
Ja, auch das geht ohne Probleme. Hier ist darauf zu achten, dass man die Temperatur an das Vlies anpasst.   Jedes Vlies hat da ja seine ganz eigene 😉 Das „vereinfacht“ das aufbringen von Vliesen doch sehr – besonders bei größeren Zuschnitten. 🙂Bügelvliese mit der Transferpresse aufbringen

2. Funktioniert das mehrfarbig plotten gut mit einer Transferpresse? (In Bezug auf kleinere „Ausschnitte“ eines Motives)
Ja, aber man muss ein bisschen herumprobieren, bis es dann auch wirklicht gut aussieht. Ihr kennt das Phänomen bestimmt vom aufbringen mit dem Bügeleisen.Sobald man einen großen Untergrund hat – hier bspw. der Waal – und darauf etwas kleineres (z.B. die Mütze) bügelt, dann kann es bei zuviel Druck passieren, dass die Transferfolie der Mütze einen Abdruck im Waal hinterlässt. In den meiste Fällen ist diese „Kante“ dann ziemlich schwer zu entfernen.

Maritimes Set aus Klimperklein Raglan-Shirt und Hose Finn mit der passenden Plotterdatei von EmmaPünktchen (4)

3.  Hält das auch wirklich in der Waschmaschine?
Ja, tut es <3 Bombenfest! Allerdings sollte man nicht „übermütig“ werden und die Kleidung dennoch bei der richtigen Temperatur und auf links waschen. Sicher ist Sicher. 😉

4. Kann man ein sich bereits ablösendes Bügelbild mit einer Transferpresse „retten“?
Meiner (kurzen) Erfahrung nach nicht, denn der Kleber der Folie ist ja irgendwie „verbraucht“ und meistens dann auch mit Flusen und Fasern „verklebt“ und kann so nicht mehr die nötige Klebekraft für ein erneutes befestigen aufbringen.

5. Das war mir ganz wichtig: Wie sich bedruckbare Bügelfolie verarbeiten lässt. 🙂
Super! 😀 – Mit der Folie hatte ich schon immer fürchterlich zu kämpfen. Jetzt gibt es wohl wieder mehr Bügelbilder die „gedruckt“ werden.

Bedruckbare Bügelfolie mit der Transferpresse aufbringen

6. (Update): Habt Ihr mal einen normalen Baumwollstoff (Webware) versucht zu beschichten? Hierzu gibt es bereits eine Anleitung von Wesens-Art. Das ganze wird hier allerdings mit dem Bügeleisen gemacht. Vor einigen Tagen kam ich dann auf die Idee, dass man das ganze ja auch mit der Transferpresse machen könnte – und ich war erstaunt, wie gut und schnell das funktioniert. 🙂

Stoffe mit der Transferpresse beschichten

So – Das war es erst einmal zum Thema Transferpresse. Ich hoffe, dass Eure Fragen alle beantwortet werden konnten und alles möglichst gut beschrieben worden ist.

Liebe Grüße,

Anja

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Kommentare (22) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Anja, herzlichen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht, das macht noch mehr Lust auf eine Transferpresse….. liebe Grüsse, nicole

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  2. Liebe Anja, welche Einstellungen hast du denn für den „beschichteten“ Stoff genommen? In der Anleitung steht was von 10-15 Minuten, aber so lange kann ich ja nichts unter der Presse lassen :-). Liebe Grüße, Sabine

    Antworten

  3. Hallo Anja,
    ein schöner informativer Post. Ich wusste überhaupt nicht, dass man solche Pressen auf für den Hobbybereich kaufen kann – kenne Sie nur aus Geschäften.
    Das ist wirklich eine super Alternative zum Bügeleisen!!! Ich wünsche dir viel Freude damit und bin gespannt auf weiter schöne Plotts von dir.
    liebe Grüße
    Jana

    Antworten

  4. Hallo!
    Ich bin auch auf der Suche nach einer Transferpresse. Vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung.
    Ist die Öffnung wirklich groß genug oder besteht die Gefahr, sich schnell zu verbrennen?

    Antworten

    • Hallo,
      Wenn die Angst besteht, dass man sich verbrennen könnte, wäre vielleicht eine schwenkbare Transferpresse evtl. die bessere Variante. Man muss schon aufpassen,dass man sich die Finger nicht verbrennt. Das ist aber bei vielen anderen auch der Fall. Man hat jetzt nicht den Platz, den man bei einer schwenkbaren Presse haben würde, aber für mich(!) reicht es. 😉

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  5. Vielen Dank für den ausführlichen Test! Ich habe lange hin und her überlegt, welche Presse es denn werden soll. Jetzt wird mir die Wahl wahrscheinlich etwas leichter fallen!

    Antworten

  6. Hallo Anja,
    Ich habe die gleiche Presse wie Du, aber leider hält bei mir nix. Das ist frustrierend und ich habe keine Lust mehr auf pressen. Hast du eine idee was ich falsch mache? Alles beachtet wie z. B. Vorwschen nicht in Trockner Weichspüler nehme ich eh nicht. Bin bißchen ratlos weil es ja eigentlich Spaß macht. Freue mich auf eine Antwort.
    Lg steffi

    Antworten

    • Hallo Stefanie,
      Welche Temperatur, Folien & Anpressdruck benutzt du denn? Hält die Folie gar nicht? Oder geht die Folie nach dem waschen ab?
      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  7. Alle möglichen Folien also flex von verschiedenen Lieferanten z. B. Plott liesl
    Temperatur und Zeit lt. Angaben. Hält bis nach der Wäsche und druck wird ja nicht angezeigt aber ich habe mein Problem die presse zuzubekommen daher denke ich schon relativ hoch.

    Antworten

    • Mhm. Schicke mir von der Schraube, mit der du den Druck einstellst, mal ein Bild. Da kann man das dann ablesen. Am besten mit einem Lineal daneben. Ist halt ein bisschen „doof“, dass man dafür keine digitale Anzeige hat. 🙂

      Mein Stoff ist immer vorgewaschen – ohne Weichspüler – und vor dem aufbringen des Bügelbildes wird der Stoff/das Kleidungsstück immer vorgepresst damit sämtliche Restfeuchte und Appreturen entweichen können. Dann wird das Bügelbild mit der vorgegebenen Zeit/Temperatur und mittlerem Druck aufgebracht. Anschließend wird die Trägerfolie entfernt, dass ganze auf links gedreht und noch einmal gepresst. Gewaschen wird bei mir auf links mit Waschgel und bei 40 Grad.

      Vielleicht hilft Dir das ja. Ansonsten würde ich den Support des Verkäufers in Anspruch nehmen und um Hilfe bitten.Evtl. stimmt ja mit der Heizvorrichtung nicht. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

      • Habe ich alles genauso gemacht, mir sogar thermometer gekauft um hitze zu messen. Was ich allerdings nicht gemacht habe ist von links Vielleicht liegt es daran, hatte aber auf jeden Fall nochmal nachgepresst. Kann ich das bild hier schicken?
        Lg und danke für deine Mühe

        Antworten

  8. Hallo Anja, mit Begeisterung hab ich Deinen Artikel gelesen. Vielen Dank für Deine Mühe!
    Jetzt hast Du Deine Presse ja schon länger, würdest Du sie immer noch empfehlen?
    Ich hab das Problem, dass mir trotz großer Mühe immer die Flexfolien nach dem Waschen abgehen. Das ist mehr als ärgerlich!
    Also schon mal vielen Dank für Deine Hilfe!
    LG Anke

    Antworten

    • Hallo Anke,
      es freut mich, dass Dir mein Artikel gefallen hat. 🙂

      Ich bin, nach wie vor, absolut begeistert von der Transferpresse.
      Sie leistet hier gute Dienste und ist viel im Einsatz.
      Es gibt nichts, worüber ich mich beklagen könnte.

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  9. Ich bin jetzt auch im Besitz einer tollen Presse, bei mir wurde es die Profi Squeezy. Tolles Teil <3. Was mir aber nicht klar ist, lege ich generell Backpapier dazwischen oder nur bei empfindlichen Stoffen? In der Anleitung ist nichts zu finden und im Internet sind die Meinungen sehr unterschiedlich…Wie machst du das?

    Liebe Grüße,
    Anna

    Antworten

    • Hallo,
      Ich lege immer einen Bogen Backpapier oder Teflonfolie zwischen die Heizplatte und das Textil.
      Dabei ist es egal,welchen Stoff ich unter der Presse habe.

      Das darf aber jeder so machen, wie er gern möchte. 🙂

      Anja

      Antworten

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